Karibik Kreuzfahrten
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Tortola
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Tortola (die "Taubeninsel") ist mit etwa 54 Quadratkilometern die Hauptinsel der British Virgin Islands. Die grüne und bergige Insel ist circa 20 Kilometer lang und fünf Kilometer breit. Die meisten Einwohner leben in der Hauptstadt Road Town. Hier befindet sich auch der Hafen für Kreuzfahrtschiffe auf Karibik Kreuzfahrt. Unzählige Buchten und versteckte Höhlen prägen die Küstenlinie, wo das Karibische Meer und der Atlantische Ozean aufeinander treffen. Früher dienten sie Seefahrern als Schutz sowie Schmugglern und Piraten als Versteck. Eine der unzähligen kleinen Inseln in der Umgebung dieses Segelparadieses heißt frei übersetzt „Des toten Mannes Kiste“. Die mit den 15 Mann und der Buddel voll Rum. Angeblich hat der berühmte Pirat Blackbeart dort 15 Kameraden ausgesetzt. Ohne Proviant. Nur mit einer Flasche Rum.

Tortola ist sehr bergig. Die höchste Erhebung des Archipels ist der Mount Sage mit 543m. Das Naturschutzgebiet können Sie auf gut angelegten Wanderwegen erkunden und die herrliche Aussicht genießen. Auf Tortola wird Englisch gesprochen. Die Währung ist der US Dollar. Zur Verblüffung vieler Briten auf Karibik Kreuzfahrt, die auf den British Virgin Islands (BVI's) mit Britischen Pfund bezahlen möchten. www.britishvirginislands.de

Karibik Kreuzfahrten nach Tortola © The British Virgin Islands Tourist Board

Hafen und Verkehr

Kreuzfahrtschiffe auf Karibik Kreuzfahrt machen in Wickhams Cay 1 in der Hauptstadt Road Town fest. Sie werden kein Problem haben Sie in der kleinen Hauptstadt Tortolas zu orientieren. Ein Touristenbüro finden Sie im Akara Buildung. Hier gibt es Informationsmaterial für Ihren Aufenthalt.

Zahlreiche Taxen und offene Safaribusse erwarten Sie bereits im Hafen. Taxameter gibt es nicht. Alle Fahrpreise wurden durch die Inselregierung festgelegt. Da praktische alle Taxen Minivans oder offene Safaribusse sind, die bis zu 10 Gäste transportieren können, ist es natürlich sinnvoll eine kleine Gruppe zu bilden bzw. sich einer Gruppe anzuschließen. Eine dreistündige Inseltour kostet ca. 60 US Dollars.

Wie auf vielen Inseln in der Karibik wird auch auf Tortola auf der linken Seite gefahren. Und angesichts der engen Straßen gehört durchaus etwas Mut dazu, die Insel mit einem Auto zu durchqueren. Ansonsten, ist ein Mietwagen aber ein flexibles Fortbewegungsmittel. Sie benötigen eine temporäre Fahrerlaubnis für die British Virgin Islands, die Sie für ein paar Dollars beim Verleiher bekommen. Mietwagen gibt es schon ab 28 US$ pro Tag. Alle großen Verleiher sind vor Ort.

Highlights

Die keine Hauptstadt Roadtown ist mit ihren zahlreichen kolonialen Bauten, dem farbenfrohen karibischen Markt und dem Botanischen Garten durchaus sehenswert. Das Städtchen liegt von Hügeln umrahmt an der Südküste von Tortola. Roadtown ist Governeurs- und Verwaltungssitz der British Virgin Islands. Hier machen die Kreuzfahrtschiffe fest, wenn Sie auf einer Karibik Kreuzfahrt Tortola anlaufen. Und hier starten die Fähren zu den umliegenden Inseln. Auch zu den benachbarten U.S. Virgin Islands mit St. John und St. Thomas. Wenn Sie in der Nähe des Hafens bleiben möchten oder nach einem Ausflug noch Zeit haben, besuchen Sie den Botanischen Garten im Zentrum von Road Town. Der wunderschöne Garten beheimatet eine Fülle von einheimischen und exotischen tropischen Pflanzen.

Unbedingt besuchen sollte man auch den Mount Sage National Park, wo sich auch der Hausberg Tortolas befindet. Mit 543 Metern Höhe ist der Sage Mountain der höchste Punkt der Insel. Der Park ist mit Kieswegen ausgestattet. Vom 543 Meter hohen Gipfel bietet sich ein phantastischer Ausblick auf die ganze Inselgruppe. Mit etwas Glück kann man hier die Liebestaube aus der Gattung der Turteltauben beobachten, nach der Tortola benannt ist.

Tortola und die umliegenden Inseln sind ein Paradies für Segler und Taucher. Und beides kann man auf einer Karibik Kreuzfahrt natürlich sehr gut miteinander verbinden. Insbesondere das Wrack der „Rhone“ ist ein fantastisches Ziel für Taucher. Der 95 Meter lange Dampfer sank 1867 in einem Sturm vor Salt Island und liegt heute zerbrochen in zwei Teile auf dem sandigen Boden. Die stählernen Wrackteile sind inzwischen mit Korallen bewachsen. Wracktaucher können in die Rhône hinein schwimmen und werden dort von bunten Fischschwärmen empfangen. Ein schöner Platz für Schnorchler sind vier Höhlen bei Norman Island. Hier gibt es sehr viele Fische. Sie brauchen nur die Hand ausstrecken um sie zu streicheln. Übrigens. Norman Island gilt als „Die Schatzinsel“.

Murals an der Ridge Road: Zusammen mit Künstlern haben Bewohner der verschiedenen Dörfer auf Tortola eine Reihe von Wandgemälden fertig gestellt, die Sie bestaunen können, wenn Sie die Ridge Road Panorama Straße entlang fahren. Sie zeigen das Leben auf den British Virgin Islands wie es früher einmal war.

Im 17. Jahrhundert fanden nicht nur die britischen Kolonisten, sondern auch die niederländischen und französischen Siedler Gefallen an den Inseln. Ein Überbleibsel dieser Periode ist zum Beispiel die Ruine des Fort Recovery, eine holländische Festung die vor einer Invasion der benachbarten Frenchman's Cay schützen sollte. Der Steinturm ist ein Ergebnis der Mühen der ersten holländischen Siedler, die 1648 bei Soper's Hole landeten. Ein kleines Luxushotel wurde um die alte Festung herum gebaut. Nicht weit davon entfernt, in der Carrot Bay, ist das North Shore Shell Museum, ein faszinierender Ort den Sie sich ansehen sollten falls Sie sich für Muscheln und lokale Kultur interessieren.

Aktivitäten

Die meisten Strände auf Tortola sind mit dem Taxi in weniger als 20 Minuten zu erreichen. Der Fahrpreis liegt bei ca. 15 US $ pro Person und Strecke. Wenn Sie in einer kleinen Gruppe unterwegs sind, wird es noch etwas preiswerter. Sie können mit dem Taxifahrer auch vereinbaren, dass er sie später wieder abholt.

Der Cane Garden Bay Beach gilt als der schönste Strand der Insel. Er ist vergleichbar mit dem berühmten Magens Bay Beach auf der Nachbarinsel St. Thomas. Der Strand befindet sich – wie fast alle schönen Strände - auf der nordwestlichen Seite von Tortola. Hier wird viel Wassersport betrieben. Außerdem gibt es Restaurants, Bars, Pensionen und kleine Geschäfte. Für ein Mittagessen bietet sich zum Beispiel das Rhymers Beach Hotel an. Hier gibt es auch Duschen und das Hotel verleiht auch Handtücher.

Bei Surfern ist Apple Bay sehr beliebt. Hier gibt es eine schöne Brandung. Uns wurde gesagt, dass man an diesem Strand auf Haie achten muss. Etwas weiter westlich (genauer gesagt am westlichen Ende der Insel) befindet sich Smugglers Cove. Dieses ist der ideale Strand zum Schnorcheln. Ein Schnorchelpfad weist Ihnen den Weg.

Zwischen Apple Bay und Smugglers Cove liegt Long Bay. Long Bay ist ein langer, weißer Sandstrand. Ein Hotel und Häuser am Hang säumen den östlichen Teil. Wenn Sie schwimmen möchten, empfehle ich den westlichen Teil, da der Untergrund am östlichen Teil sehr steinig ist.

Die gleichmäßigen Passatwinde machen die British Virgin Islands zu einem hervorragenden Segelrevier. Es gibt zahlreiche Anbieter. Aristocat Charters (www.aristocatcharters.com) bietet täglich einen Segeltörn in die Gewässer um Tortola und Peter Island an. Unterwegs gibt es zahlreiche Gelegenheiten zum schnorcheln und schwimmen. Auch die White Squall II (www.whitesquall2.com) ist täglich in den Gewässern unterwegs. Ein Ziel ist zum Beispiel der berühmte Strand The Baths auf Virgin Gorda.

Für Taucher sind die zahlreichen Riffe und Schiffswracks natürlich ein tolles Revier. Allem voran natürlich das Wrack der RMS Rhone. Sie können aus zahlreichen Tauschschulen wählen. Beispielhaft zu nennen sind Blue Waters Divers (www.bluewaterdiversbvi.com), Dive Tortola (www.divetortola.com) oder UBS Dive Center (www.scubabvi.com).

Lokale Ausflüge

Auf allen Karibikinseln die regelmäßig Ziel von Karibik Kreuzfahrten sind gibt es zahlreiche lokale Ausflugsveranstalter. Diese sind in der Regel günstiger als die Ausflüge, die Sie auf dem Kreuzfahrtschiff buchen können. Eine sehr gute Informationsquelle ist das Forum der amerikanischen Seite http://boards.cruisecritic.com/. Hier tauschen amerikanische Kreuzfahrer ihre aktuellen Erfahrungen aus.

Travelplantours (www.aroundthebvi.com) bietet eine Reihe von Tagesausflügen an, die für Kreuzfahrer interessant sind. Auf der ca. viereinhalbstündigen Wald und Strand Tour erkunden Sie zum Beispiel zuerst den Mount Sage National Park. Ein Nationalparkführer erläutert die Flora und die Fauna dieses subtropischen Paradieses. Im Anschluss daran geht zur berühmten Cane Garden Bay. Hier können Sie das Strandleben genießen.

Dolphindiscovery (www.dolphindiscovery.com): Auf einigen Inseln in der Karibik haben Sie die Möglichkeit, mit den Delfinen zu schwimmen. So auch auf Tortola. Die Gebühren betragen je nach Programm ab 79 US $ pro Person.

Caribbean Images Tours (www.snorkelbvi.com): Tortola und die umliegenden Inseln sind Paradiese von Schnorchler und Taucher. Caribbean Images Tours veranstaltet Ausflüge zu den schönsten Schnorchelplätzen in der Umgebung. Ein Ganztagesausflug kostet pro Person 85 US $ (mindestens drei Personen).

Virgin Gorda (British Virgin Islands)

Tortola ist eine wunderschöne Insel und liegt zu Recht immer häufiger auf der Route von Karibik Kreuzfahrten. Trotzdem verlassen viele Kreuzfahrer die Insel sofort wieder. Der Grund: The Baths auf der Nachbarinsel Virgin Gorda. Aber dazu später mehr. Virgin Gorda bedeutet „fette Frau“ und geht auf die rundlich geschwungene Form zurück. Heute steht das Eiland für üppigen Luxus. 1964 eröffnete Laurance Rockefeller das Hotel Little Dix Bay und legte eine gehobene touristische Infrastruktur auf der Westseite der Insel Virgin Gorda an. Die Hotels und der Bitter End Yacht Club am North Sound sind ebenfalls sehr gute Adresse für anspruchsvolle Urlauber. Grandiose Tauchgründe, die außergewöhnlichen Strände im Süden (The Baths) und die Gebirgskette im Norden sorgen für paradiesische Urlaubsbedingungen. Sehenswert sind auch der Peak National Park und die kleine Hauptstadt Spanish Town im Süden von Virgin Gorda.

Virgin Gorda hat keinen eigenen Hafen für Kreuzfahrtschiffe. Kleine Kreuzfahrtschiffe, die die Insel direkt anlaufen, ankern vor der Küste und bringen die Passagiere mit Tendern zum Virgin Gorda Yacht Harbor in der kleinen Hauptstadt Spanish Town. Hier legen auch die Fähren aus Tortola an, mit denen die meisten Kreuzfahrer auf die Insel kommen.

Taxen sind das beliebteste Verkehrsmittel. Eine Fahrt von Spanish Town nach The Baths kostet ca. 5 US Dollars. Die Fahrer erwarten Sie bereits im Hafen und bieten gerne auch eine Inselrundfahrt an. Speedy’s (www.speedysbvi.com) betreibt die Fähren nach Tortola. Das Unternehmen hat aber auch Taxen und bietet Inseltouren an. Und wenn Sie möchten, können Sie bei Speedy’s auch ein Auto mieten.

Virgin Gorda ist ein kleines tropisches Paradies mit sehr schönen Stränden und einer traumhaften Unterwasserwelt. Das bekannteste Highlight der Insel ist der Strand von The Baths. Viele große Granitbrocken liegen im Wasser verstreut und bilden kleine Bassins, Höhlen und Kanäle. Es macht großen Spaß, die höhlenähnlichen Passagen zwischen den Steinen zu erkunden und versteckte Pools für ein erfrischendes Bad zu finden. Das Restaurant Top of the Baths sowie einige hübsche Geschäfte finden Sie in der Nähe. Der Eintritt zum Strand beträgt 3 US $. Nehmen Sie Badeschuhe mit! Der Besuch von The Baths ist einer der beliebtesten Landausflüge auf Karibik Kreuzfahrten insgesamt. Uns erinnert die Szenerie ein wenig an die Seychellen.

Aber Virgin Gorda hat noch einige weitere sehr schöne Strände zu bieten. Nördlich von The Baths ist zum Beispiel die Spring Bay zu nennen. Weißer Sand, klares Wasser und gute Schnorchelstellen. Was will man mehr?

Ganz niedlich ist Spanish Town. Die kleine Hauptstadt hat einen schönen Yachthafen (hier kommen Sie an) mit vielen Geschäften, Restaurants und Kneipen.

Anegada und Jost van Dyke

Im Schatten der zwei bekannteren Jungfrauen stehen Anegada und Jost van Dyke. Und diese beiden Trauminseln spielen für eine Karibik Kreuzfahrt auch keine große Rolle. Kreuzfahrtschiffe machen hier nicht fest. Eventuell kommen Sie auf einem Segeltörn vorbei. Anegada ist eine sehr flache Koralleninsel und besteht überwiegend aus Salzseen und Lagunen. Hier gibt es riesige Flamingokolonien. Nur 300 Einwohner leben auf der mit 34 Quadratkilometern eigentlich recht großen Karibikinsel. Jost van Dyke mit seinen nur 160 Einwohnern hat sich als Partyinsel etabliert. Legendär ist das Foxy’s. Hier werden ganz nach dem Motto „Every Day is a Party“ die Rumdrinks „Sly Fox“ und „Dread Fox“ kredenzt. Der Name Jost van Dyke erinnert an einen niederländischen Piraten.