Karibik Kreuzfahrten
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St. Lucia
Karibik Kreuzfahrten

Die etwa 44 km lange und bis zu 23 km breite ehemalige Kolonie Grossbritanniens ist heute ein unabhängiger Staat und liegt nördlich von St. Vincent und südlich von Martinique. Ihr Wahrzeichen sind die Pitons. Zwei markante Vulkankegel an der Südwestküste. Heute ist St. Lucia eines der begehrtesten Ziele in der Karibik. Natürlich auch für Karibik Kreuzfahrten. Hier gibt es eine Reihe hervorragender Hotels. Man setzt auf hochwertigen Tourismus und der ist im Wesentlichen konzentriert auf einen Landstrich im Nordwesten zwischen der Hauptstadt Castries und der Nordspitze der Insel. Hier gibt es viele sehr schöne Strände. Das Inselinnere von St. Lucia ist sehr gebirgig und zum großen Teil von dichten Wäldern bedeckt. Hier befindet sich auch der Vulkan La Soufrière mit dampfenden Schwefelquellen und brodelnden Schlammtümpeln, in denen sich das eruptive Innenleben von Mutter Natur offenbart. Die Amtssprache auf St. Lucia ist English und die Landeswährung der Eastern Caribbean Dollar. Aber mit US Dollar kommen Sie auch hier gut zu Recht. St. Lucia.org

Karibik Kreuzfahrten nach St. Lucia St. Lucia Tourist Board

Hafen und Verkehr

Die meisten Kreuzfahrtschiffe laufen die Hauptstadt Castries an und machen am Pointe Seraphine fest. Das ist eine relative neue Hafenanlage direkt im Zentrum der Stadt. Im Bereich des Hafens finden Sie auch die besten Einkaufsmöglichkeiten der Insel und natürlich ein gut bestückte Touristeninformation. Wenn die Kapazitäten von Pointe Seraphine erschöpft sind, weichen die Schiffe zu einem Terminal auf der anderen Seite des wundeschönen Hafens aus. Dieser wird La Place Carenage genannt und hier befindet sich seit einiger Zeit ein Terminal mit einigen Geschäften. Zwischen den beiden Häfen verkehren Wassertaxen, die nur ca. einen Dollar kosten.

Taxiunternehmer und Mietwagenverleiher werden auf St. Lucia.org genannt. Die Seite gibt es auch in deutscher Sprache. Taxen gibt es im Bereich des Hafens in großer Zahl. Aufgrund der schlechten Straßenverhältnisse sind diese für uns Kreuzfahrer das Transportmittel Nr. 1 auf der Insel. Die Fahrer sind in der Regel auch ausgebildete Fremdenführer. Auch auf St. Lucia gibt es keine Taxameter. Die Regierung hat die Fahrpreise für alle wichtigen Strecken festgelegt. Die Fahrt nach Rodney Bay kostet zum Beispiel um die 20 US Dollar für bis zu vier Personen. Klären Sie die Preisfrage vor der Abfahrt und meiden Sie Fahrer, die keine Uniform tragen.

Wie soeben bereits angedeutet, eigenen sich Mietwagen nur für die abendteuerlustigen unter Ihnen. Die Straßen sind relativ schlecht und voller Schlaglöcher. Bei der Fahrt durch über die bergige Insel (gefahren wird wie in England auf der linken Seite!) können Sie sich nicht auf eine ordentliche Beschilderung verlassen. Aber alle großen Verleiher sind vor Ort. Dort bekommen Sie auch (gegen Gebühr ca. 20 US Dollar) den einheimischen Führerschein.

Der Bus ist immer das preiswerteste Fortbewegungsmittel. Die örtlichen Busse sind bunt bemalte private Minivans. Natürlich chronisch überladen.

Highlights von St. Lucia

St. Lucia ist genau so, wie man sich die Inselparadiese der Karibik vorstellt – ein tropisches Juwel. Vielleicht die schönste Insel der Karibik. Die Natur ist letztlich das Highlight der Insel. Man setzt auf sanften Tourismus. Durch Bettenburgen verschandelte Strände werden Sie hier nicht finden.

Die Pitons: Die beiden zuckerhutartigen Vulkankegel Petit Piton (743 m) und Gros Piton (770 m) erheben sich nur 5 km voneinander entfernt aus dem Meer und sind durch die Piton Mitan Ridge miteinander verbunden. Vor einigen Jahren wurde das Wahrzeichen der Insel zusammen mit den Korallenriffen vor der Küste und den Schwefelquellen des Vulkans La Soufriere (s. u.) zum UNESCO Weltnaturerbe erklärt.

Pigeon Island National Landmark: Die heute durch einem Damm mit St. Lucia verbundene Insel ist ein Erholungsgebiet mit schönen Stränden und Wanderwegen. Zuerst war es die Heimat der Indianer, dann ein Piratenversteck und danach ein Militärstützpunkt. Besuchen Sie Fort Charlotte, heute ein College, früher aber der Schauplatz einiger feuriger Gefechte zwischen den Franzosen und den Engländern.

Botanische Gärten: Sie die Auswahl zwischen gleich drei sehr schönen botanischen Gärten. Der Diamond Botanical Garden in Soufriere ist der vielleicht Schönste der Insel. Hier gibt es mehrere Mineralbäder und einen malerischen Wasserfall. Die Mamiku Gardens befinden sich auf historischem Gelände mit den Ruinen des Micoud Estate aus dem 18. Jahrhundert. Naturpfade mit wunderschönen Aussichtspunkten schlängeln sich durch den Park. Die Tropical Gardens finden Sie im Norden St. Lucias.

Der Vulkan La Soufriere: „Come and feel the heartbeat of the island“ – In riesigen Lettern weist ein Schild am Straßenrand den Weg zum einzigen „Drive-in-Volcano“ der Karibik. An eine Mondlandschaft erinnern die Schwefelquellen, überall brodelt und blubbert es. Aus den Schlammlöchern quillt gelber, stinkender Dampf.

Der Mourne Fortune´(Glückhügel) erhebt sich hinter Castries bis zu einer Höhe von 900 Fuß über dem Meeresspiegel. Vom Gipfel aus hat man einen traumhaften Panoramaausblick über die Stadt, den Hafen und die umliegende Berglandschaft. Das Government House, der offizielle Sitz des britischen Gouverneurs von St. Lucia hat einen besonders vorteilhaften Platz am Hang. Fort Charlotte, ebenfalls an der Bergseite, war eine französische Festung, die 1764 als Citadelle du Morne Fortune begonnen wurde. 20 Jahre später wurde sie von den neuen britischen Herrschern fertiggestellt.

Die Einwohner von St. Lucia sind sehr stolz auf den Poeten und Nobelpreisträger Derek Wolcott. Der Hauptplatz von Castries wurde vor ein paar Jahren nach ihm benannt und ist seitdem die grüne Oase der Stadt. In der Mitte steht ein 400 Jahre alter Samaan Baum (Regenbaum), der als Wahrzeichen gilt.

Strände in St. Lucia

Auf St. Lucia gibt es wirklich schöne Strände und alle sind für jedermann zugänglich. Auch die Strände vor den großen Hotels. Für die Nutzung der hoteleigenen Liegestühle und Sonnenschirme müssen Sie aber natürlich bezahlen. Am beliebtesten sind Pigeon Point und Rodney Bay an der nördlichen Küste mit versteckten weissen Sandstränden, die sich am besten zum picknicken und schwimmen eignen. Reduit Beach ist ein langgezogener beiger Strand zwischen Choc Bay und Pigeon Point. Die schönsten Strände befinden sich an der Westküste. Im Windschatten der Insel sozusagen. Auf der dem Atlantik zugewandten Seite gibt es hohe Wellen und starke Strömungen.

In der Nähe des Hafens nördlich der Hauptstadt Castries befindet sich Vigie Beach. Ein sehr schöner und sehr langer Sandstrand. Ebenfall in der Nähe des Hafens (aber diesmal südlich der Hauptstadt liegt der Marigot Beach). Der schöne Strand wird eingerahmt von dicht bewachsenden Hügeln.

Sehr zu empfehlen sind natürlich die Strände auf Pigeon Island im Norden der Insel. Hier können Sie auch Wassersport betreiben. Die Anse Chastanet bei Soufriere ist ein toller Platz für Schnorchler. Der weiße Sand wurde künstlich aufgeschüttet. Eigentlich sind die Strände im Bereich des Vulkans schwarz.

Sie können übrigens auch einen Half Day Pass oder einen Day Pass in einem der luxuriösen Hotels auf der Insel erwerben. Zum Beispiel im Rendevous Hotel. Der Half Day Pass kostet zum Beispiel ca. 40 US Dollar. Von 12 bis 18 Uhr sind Sie Hotelgast und können alle Einrichtungen des Hotels nutzen. Sie haben nur kein Zimmer. Mittagessen, Getränke, Wassersport (nicht motorisiert), Nachmittagstee, Sportanlagen usw. sind enthalten.

Lokale Landausflüge

In allen Häfen, die regelmäßig Ziel von Karibik Kreuzfahrten sind, gibt es zahlreiche lokale Ausflugsveranstalter. Diese sind häufig günstiger als die Ausflüge, die Sie auf dem Schiff buchen können. Eine sehr gute Informationsquelle ist das Forum der amerikanischen Seite CruiseCritic (http://boards.cruisecritic.com/). Hier tauschen amerikanische Kreuzfahrer ihre aktuellen Erfahrungen aus.

Tropical Dreams wird von dem deutschen Ehepaar Christiane und Dieter Lehmann geführt. Hier können Sie auch deutschsprachige Ausflüge buchen! Die Tourpreise starten bei 30.00 USD für die drei Stundentour und staffeln sich nach den Ausflugswünschen der Gäste. Mit dem klimatisierten 20 Sitzer Bus sind auch Gruppenausflüge buchbar. Alle Touren sind so organisiert, dass auch Senioren nicht aus der Puste kommen.

Mit Cosol Tours können Sie im Rahmen einer fünf- bis sechsstündigen Tour die Insel kennen lernen. Sie werden im Hafen abgeholt. Im Preis von 55 US Dollar pro Person sind alle Eintrittsgelder bereits enthalten. Unterwegs werden nationale Spezialitäten gereicht. Für Getränke ist auch gesorgt.

Exortic Tours with Peter the Great (www.exortictours.com): Captain Peter the Great ist (dem Namen nach) nicht besonders bescheiden, genießt aber einen guten Ruf. Mit seiner Harvest Time fahren Sie die Küste entlang. In Soufriere geht per Bus zum Vulkan. Auf dem Rückweg haben Sie an der Anse Chastanet Gelegenheit zum Schwimmen und Schnorcheln. Der Ausflug kostet 65 US Dollar pro Person.

St. Lucia Helicopters (www.stluciahelicopters.com): Das Unternehmen bietet Rundflüge über die Insel an. Ein zwanzigminütiger Flug über den Süden der Insel kostet 120 US Dollar pro Person. Sie fliegen unter anderem über den Hafen und sehen den Vulkan und die Pitons aus der Luft.